Länder reagieren zurückhaltend

13. Juli 2004, 19:07
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Nur Haider will Bundesmodell in Kärnten umsetzen

Wien - Nicht gerade mit Enthusiasmus reagierten die Länder auf die Aufforderung des Bundes, die Pensionspläne in ihren Bereichen umzusetzen. Einzig der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider (F) kündigte konkret an, dass er das Bundesmodell auch in seinem Land umsetzen wolle. Der Tiroler Landeshauptmann Herwig van Staa meinte nur, dass für seine Landesbeamten die gleiche Regelung wie beim Bund gelten solle. Aus Salzburg verlautete, es werde eine Harmonisierung geben, wie das Modell genau aussehe, hänge von den Verhandlungen ab. Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (V) will das Ergebnis der Verhandlungen der Regierung mit den Beamten abwarten, damit die Länder "eine Beurteilungsmöglichkeit" haben.

Die Steiermark verweist darauf, dass man "schon viel getan" habe. Man werde die Regelungen des Bundes prüfen und dann mit der Personalvertretung reden. In Oberösterreich hieß es, man brauche keine Aufforderung der Bundesregierung, Oberösterreich habe die Pensionssysteme schon seit 1. Jänner 2000 harmonisiert. Auch Vorarlbergs Landeshauptmann Herbert Sausgruber (V) meinte, dass man schon weiter sei als der Bund. Das Ländle habe schon 2001 eine Gesamtreform umgesetzt. Und in Wien wurde ebenfalls darauf verwiesen, dass ein eigenes Konzept beschlossen und mit 1. Jänner 2005 in Kraft treten werde. (APA)

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