Arte-Reihe über das Verhältnis von Erotik und Musik

19. Juli 2004, 16:56
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"Sex'n'Pop": Als "Gegenprogramm zu den omnipräsenten Retro-, Superhit- und Nostalgie-Shows"

Hüftschwünge, Lustschreie, Strip-Einlagen: Sex und Popmusik haben viel miteinander zu tun. Die sechsteilige Reihe "Sex'n'Pop", die am Donnerstag (15. Juli, 23.00 Uhr) beim deutsch-französischen Kulturkanal Arte startet, geht dem Verhältnis zwischen Erotik und moderner Musik nach. "Musik besteht aus Vibrationen und Sex auch - beides gehört zusammen", sagt John-Lennon-Witwe Yoko Ono in der TV-Reihe.

Archivmaterial und neu gedrehte Interviews

Bedeutende Musiker kommen in der Produktion der Hamburger TV-Firma MME zu Wort, ebenso Wissenschafter, bildende Künstler und Rezipienten. Die Reihe kombiniert Archivmaterial und neu gedrehte Interviews mit Popstars wie Eric Burdon, Jane Birkin, Juliette Greco, George Clinton, Samantha Fox, Kurtis Blow, Doro Pesch und Jimy Sommerville.

"Gegenprogramm"

Nach Arte-Darstellung versteht sich "Sex'n'Pop" als "Gegenprogramm zu den omnipräsenten Retro-, Superhit- und Nostalgie-Shows". Die Reihe beziehe als besonderen, visuellen Clou das VJ-Projekt Bauhouse in die Sendung ein. Club-Culture und brandaktuelle Videokunst gingen Hand in Hand mit "seriöser, journalistisch fundierter Erzählweise".

Die erste Folge ("Are you Lonesome Tonight"), eine Dokumentation von Christian Bettges, beginnt mit einem bis heute unvergessenen Hüftschwung. Elvis Presley ist die Symbolfigur für Millionen von Teenagern. "Sex'n'Pop" begibt sich auf die Straßen von Memphis, auf die Beale-Street, wo Elvis sein Image schuf, wo er sich die Augen schminken lernte, sich in die pinkfarbenen Klamotten schwarzer Zuhälter hüllte und den Blues-Shoutern lauschte. (APA/dpa)

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