"Fahrenheit 9/11": Kassenrekord auch in Großbritannien

29. Juli 2004, 11:32
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Mit einem Einspielergebnis von 1,3 Millionen Pfund schlug Michael Moore ... sich selbst

London - Michael Moores Bush-kritischer Streifen "Fahrenheit 9/11" hat in Großbritannien einen neuen Rekord an der Kinokasse für Dokumentarstreifen aufgestellt. Einnahmen von 1,3 Mio. Pfund (1,96 Mio. Euro) seit seinem Start am Freitag sind das beste Wochenend-Resultat eines Dokumentarfilms bisher, berichtet die Agentur Press Association (PA).

Damit hat "Fahrenheit 9/11", der in Großbritannien auf 132 Leinwänden gestartet war, den bisherigen britischen Wochenend-Rekord für eine Doku geradezu ausgelöscht. Dieser wurde von Moores Vorgänger-Film "Bowling for Columbine" gehalten, der 158.000 Pfund (237.000 Euro) an einem Wochenende eingenommen hat.

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Ebenfalls wurde "Fahrenheit 9/11" zum Wochenendeinnahmen-Rekordhalter für einen Film, der die Goldene Palme in Cannes erhalten hat. Zuvor war "Pulp Fiction" (1994) Spitzenreiter, der 705.000 Pfund (1,06 Mio. Euro) innerhalb seiner ersten drei Tage an der Kinokasse gemacht hat.

"Fahrenheit 9/11" ist weiters auf dem Weg, auch den Rekord an Gesamteinnahmen für eine Dokumentation in Großbritannien neu zu setzen. Bisher hält diesen die Berg-Dokumentation "Touching the Void" (2003) mit 2,58 Mio. Pfund (3,87 Mio. Euro).(APA)

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