Kabelbrand legte hunderttausend Schweizer Anschlüsse lahm

14. Juli 2004, 09:34
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Kinder zündelten und hatten brennbare Flüssigkeit aus Spraydosen in Brand gesteckt

Zündelnde Kinder haben in der Nordwestschweiz einen Kabelbrand entfacht und so hunderttausend Fernseh-, Radio- und Internet-Anschlüsse in Basel und anderen Orten für Stunden lahm gelegt. Die Kinder hatten nach Angaben der Polizei vom Dienstag in Frick (Kanton Argau) am Montagabend brennbare Flüssigkeit aus Spraydosen in Brand gesteckt.

Die entzündete Flüssigkeit sei dann in einen Kabelschacht geraten, sagte ein Polizeisprecher. "Es muss wie heiße Lava in den Schacht gelaufen sein."

Betroffen waren das Fricktal und Basel. Erst am frühen Dienstagmorgen konnte die Störung des Kabelnetzes vollständig behoben werden. Der Schaden wird auf rund 80.000 Franken (rund 50.000 Euro) geschätzt. Hinzu kämen die Folgeschäden, die durch den Ausfall der Datenübertragungen entstanden seien. (APA/dpa)

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