Filminstitut gibt Projekt-Förderungen bekannt

20. Juli 2004, 12:38
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836.495 Euro für Projektförderung - davon 502.470 Euro für Herstellungsförderungen - 9.120 Euro Referenzfilmförderung

Wien - Insgesamt 845.615 Euro an Fördermitteln verteilt das Österreichische Filminstitut (ÖFI) an Projekte, die zum jüngsten Antragstermin am 25. Mai eingegangen sind. Insgesamt lagen der Auswahlkommission (Barbara Albert, Ronald Mühlfellner, Oliver Schütte, Andreas Thim, Susanne Zanke) laut ÖFI-Aussendung 38 Förderungsanträge zur Beschlussfassung vor. Die Fördermittel setzen sich aus 836.495 Euro Projektförderung und 9.120 Euro Referenzfilmförderung zusammen.

Andere Summen im Vorjahr

Im Vorjahr wurden zum gleichen Zeitpunkt 2.175.460 Euro an 40 Projekte vergeben. Dass die jetzt vergeben Summe wesentlich geringer wirkt als im Vorjahr, begründete Roland Teichmann, Direktor des ÖFI, gegenüber der APA damit, dass zum aktuellen Termin "weniger Projekte mit günstigeren Herstellungskosten eingereicht wurden".

Herstellungsförderungen

Herstellungsförderungen erhielten die Dokumentarfilme "Der Wadenmesser" von Kurt Palm (135.000 Euro), "A Letter to the Stars" von Helene Maimann (44.770 Euro), "Leben bis zuletzt. Sterben im Hospiz" von Anita Natmeßnig (130.850 Euro), "Zlin - Die gelebte Utopie" von Alexander Binder (41.850 Euro), und der Film "Taxidermia" von György Palfi (150.000 Euro).

Projektentwicklungsförderungen

Projektentwicklungsförderungen erhielten die Filme "Der Fälscher" von Stefan Ruzowitzky (31.800 Euro), "Hexenkinder" von Dirk Meints und Toni Weiss (23.950 Euro), und "Janu Nakts" von Alexander Hahn (20.000 Euro).

Drehbucherstellungsförderungen

Drehbucherstellungsförderungen erhielten "Hinterland" von Hanno Pinter (7.300 Euro), "Die Handycapgang" von Robert Fara (7.300 Euro). Kinostartförderungen gingen an "Villa Henriette" aus dem Verleih Filmladen (47.000 Euro), "Silentium" aus dem Luna Filmverleih (63.000 Euro), und "Crook" aus dem Luna Filmverleih (63.000 Euro).

Referenzfilmförderung

Referenzfilmförderung erhielt "Geburtsklinik Semmelweis" von Constantin Wulff (9.120 Euro). Die nächsten Antragstermine sind der 14. September und der 9. November. (APA)

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