Heimische Investmentfonds im Juni schwächer

19. Juli 2004, 12:56
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Durchschnittliche Jahresperformance auf 8,7 Prozent gefallen - Österreich-Fonds weiter im Spitzenfeld

Wien - Die Performance der Investmentfonds heimischer Kapitalanlagegesellschaften ist im Juni unter 10 Prozent gefallen. Wie aus der Performance-Statistik der Vereinigung österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) hervorgeht, wiesen die Fonds im Schnitt eine Einjahrersperformance von 8,69 Prozent nach 11,54 Prozent im Mai auf.

Die Zahl der Fonds mit mindestens einjähriger Performance hat sich im Juni auf 855 nach 802 im Mai erhöht. Der Anteil der Fonds mit negativer Performance hat leicht zugenommen. Im Juni wiesen 84 der 855 Fonds eine negative Performance auf, das waren 9,8 Prozent der Fonds. Im Mai waren es 68 von 802 Fonds, also 8,5 Prozent.

Spitzenperformer

Unter den Spitzenperformern rangieren im Juni noch immer fast ausschließlich Fonds mit Anlageschwerpunkt Österreich. An der Spitze der Vontobel Austrian Selected Growth Fund der Allianz Invest KAG mit einer Jahresperformance von 57,32 Prozent. An zweiter Stelle der Generali Holland Small Cap-Fonds der 3 Banken Generali-Invest, der auf Jahressicht 51,77 Prozent zulegen konnte, gefolgt vom 3 Banken Österreich-Fonds mit 51,37 Prozent Zuwachs. Es folgen weitere Österreich-Fonds: der Kepler Österreich AF (50,52 Prozent), der Espa Stock Vienna (50,27 Prozent) oder der Raiffeisen-Österreich-Aktien (49,26 Prozent).

Die stärksten Verluste im Juni wies der Jundt US Growth Fund der Capital Invest mit minus 10,71 Prozent auf, gefolgt vom Schoellerbank USD Rentenfonds, vom SKW Schoellerbank Invest mit minus 9,59 Prozent und dem Vontobel US-Dollar Anleihefonds der Allianz Invest KAG mit minus 9,55 Prozent. (APA)

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