Bischöfliches Konsistorium: Vorfälle intern prüfen

18. Juli 2004, 19:56
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Rücktritt von Subregens Wolfgang Rothe wurde angenommen

St. Pölten - Im Zusammenhang mit der Kirchen-Sex-Affäre um das Priesterseminar St. Pölten tagte am Montag das Bischöfliche Konsistorium. Die Sitzung des theologischen Beraterkreises des Bischofs, dem u.a. das Domkapitel angehört, dauerte etwa vier Stunden. Ergebnis laut Michael Dinhobl, Sprecher von Diözesanbischof Kurt Krenn: Die Vorfälle im Priesterseminar würden diözesanintern geprüft und einer Klärung unterzogen, der Rücktritt von Subregens Wolfgang Rothe wurde angenommen. Krenn hatte im Vorfeld der Sitzung ausgeschlossen, sein Amt zur Verfügung zu stellen (Bischof Krenn denkt nicht an Rückzug).

Kapellari für "hartnäckige Wahrheitssuche"

Die Bischöfe würden im Zusammenhang mit der Sex-Affäre im Priesterseminar in der Diözese St. Pölten "weiter den Weg der Wahrheitssuche gehen". Man werde sich "nicht hinter dem Problem verstecken", so der stellvertretende Vorsitzende der Bischofskonferenz, der steirische Diözesanbischof Egon Kapellari, in der "Presse". (APA)

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