Interaktivität für attraktive Berichterstattung

14. Juli 2004, 14:50
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ATVplus und Premiere soll für ein Übertragungsnetzwerk sorgen und den Zuschauern mehr Informationen bringen

Ein umfangreiches Multimedia-Service will künftig bestehende Fußball-Fans der T-Mobile-Bundesliga überzeugen und neue gewinnen. Hierfür ist Montag bei einer Pressekonferenz zum Saisonstart der Bundesliga ein entsprechendes Sendekonzept präsentiert worden. Das Konsortium von ATVplus und Premiere soll für ein Übertragungsnetzwerk sorgen und den Zuschauern mehr Informationen auf den Bildschirm bringen: Liveübertragen werden sämtliche Spiele der T-Mobile-Bundesliga und der Red Zac Ersten Liga. Vergangenes Jahr verfolgten 1,3 Mio. Stadionbesucher die Matches live vor Ort. Das waren durchschnittlich 7.216 Zuseher pro Spiel und im Vergleich zur vorhergehenden Saison ein Plus von 36,5 Prozent. Die Top-Spiele werden live auf Premiere übertragen und im Free-TV gibt es bei ATVplus die Fußball-Show "Volltreffer", moderiert von Taxi-Orange-Ikone Max Schmiedl (etat.at berichtete).

Umfeld der Spiele neu gestalten

Die Verantwortlichen der Bundesliga wollen mit einigen Neuerungen das Umfeld der Spiele neu gestalten und haben mit einer besseren Nutzung der Spielzeiten, d.h. mit einem späteren Anpfiff der Spiele, die Diskussionen um unfreundliche Beginnzeiten entschärft. Dienstag und Mittwoch erfolgt der Anpfiff jeweils um 19.30 Uhr und an den Wochenenden am frühen bzw. späten Nachmittag. Im der Bereich der UMTS-Nutzungsrechte wird nun Webfree-TV - nach dem Erwerb der Rechte - sämtliche Spiele der Bundesliga mit dieser Lizenz in diesem Bereich übertragen dürfen.

Das "größte Investment des österreichischen Fernsehens in den Profi-Fußball"

Auch mit der Beteiligung von Premiere an der Fußball-Bundesliga soll neue Dynamik und Motivation in den österreichischen Fußball Einzug halten, so das Unternehmen. In den kommenden drei Jahren werde Premiere Austria rund 75 Millionen Euro "in den österreichischen Fußball" investieren: Bis 2007 sollen jährlich im Durchschnitt 14 Millionen Euro an die Vereine gehen, beinahe doppelt so viel wie bisher. Premiere leiste davon den Großteil. Zusätzlich gibt der Abo-Sender mehr als zehn Millionen Euro pro Jahr für Redaktion und Produktion seiner umfassenden Fußball-Berichterstattung aus. Werden die Visionen Koflers wahr, soll das "größte Investment des österreichischen Fernsehens in den Profi-Fußball" dem Land bei der Europameisterschaft 2008 "ein griechisches Erlebnis" ermöglichen. Mit der kürzlich vorgestellten Kampagne "Der Ball ist eröffnet" will Prtemiere den Schwung des neuen Deals auch unters Fußball-Volk bringen. (pte)

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