AT&T muss wegen Werbeanrufen zahlen

18. Juli 2004, 11:57
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Beilegung des FCC-Verfahrens wegen Verstoßes gegen Telemarketing-Gesetze

Der Telekommunikationskonzern AT&T hat gegen Zahlung einer reduzierten Strafe in Höhe von 470.000 Dollar ein Verfahren der US-Regulierungsbehörde FCC beilegen können. Noch im November des vergangenen Jahres hatte die Behörde eine Strafzahlung von 780.000 Dollar gefordert. Wie das Wall Street Journal (WSJ) heute, Montag, berichtet, hatte AT&T in mehreren Fällen gegen Telemarketinggesetze verstoßen.

AT&T soll demnach 29 Kunden, die sich durch einen Eintrag in die so genannte "Do not call"-Liste vor unerwünschten Werbeanrufen schützen wollten, mehrfach zu Marketingzwecken angerufen haben. Durch die Einigung mit der Regulierungsbehörde werden alle diesbezüglichen Ermittlungen, die dem Telekomkonzern nach Angaben des WSJ eine Gesamtstrafe von 55 Mio. Dollar einbringen hätte können, eingestellt.

Die "Do not call"-Liste ist im vergangenen Jahr eingerichtet und im Februar dieses Jahres nach einer Klage seitens der Direct Marketing Association (DMA) durch ein US-Berufungsgericht bestätigt worden. Bis zum Februar dieses Jahres hatten sich bereits mehr als 55 Mio. US-Bürger registrieren lassen. (pte)

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