Kältewelle in Peru: 70.000 Tiere in den Anden verendet

13. Juli 2004, 12:44
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Lamas, Alpakas und Ziegen verhungern - Zufahrtswege sind von knietiefen Schneeverwehungen blockiert

Lima - Eine seit drei Wochen andauernde Kältewelle macht Peru zu schaffen: Temperaturen von minus 18 Grad Celsius im Südosten der Anden ließen bereits zehntausende Tiere verenden, wie Medien am Samstag berichteten. Rund 70.000 Lamas, Alpakas und Ziegen seien seit Ende Juni verhungert.

Dorfbewohner hätten ganze Herden verenden sehen, die nichts mehr zu fressen fanden. Zahlreiche Menschen in der Gebirgsregion kämpften nach Angaben von Juan Luis Podesta, dem Leiter des peruanischen Zivilschutzes, mit Atemwegserkrankungen. Die Zufahrtswege zu den Ortschaften auf rund 3.000 Metern Höhe waren Berichten zufolge von knietiefen Schneeverwehungen blockiert.(APA/AP)

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