Hundeverbot in italienischer Innenstadt

13. Juli 2004, 12:42
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Bürgermeister von Treviso begründet Entscheidung: "Hundeurin ruiniert die alten Monumente."

Rom - Rund 1.000 Hundebesitzer haben am Samstag in der norditalienischen Stadt Treviso mit ihren Vierbeinern gegen den Bürgermeister Giampaolo Gobbo protestiert, der Hunden den Zugang zum Stadtzentrum verboten hat. Den rund 8.000 Hunden der Stadt versperrte Gobbo seit dieser Woche den Zugang zu den eleganten Straßen der Innenstadt mit der Begründung, sie verschmutzen das Zentrum.

Strafen zwischen 51 und 516 Euro

Hundebesitzer, die sich nicht an die Vorschriften halten, drohen Strafen zwischen 51 und 516 Euro. "Die Hunde beschmutzen die Stadt, und ihr Urin ruiniert die alten Monumente", meinte Gobbo.

Das Verbot löste hitzige Proteste aus. Hundebesitzer aus der ganzen Provinz versammelten sich im Stadtzentrum. Sie trugen Transparente mit Slogans gegen den Bürgermeister. "Gobbos Verbot ist einfach lächerlich, wir werden Rechtsanwälte einschalten, damit der Bürgermeister seine Vorschrift zurücknimmt", sagten einige Demonstranten.(APA)

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