Mahnwache im Museumsquartier

11. Juli 2004, 16:20
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"Österreichisches Aktionsbündnis gegen HIV/Aids" demonstriert Solidarität mit AIDS-Kranken

Wien - Anlässlich der 15. Welt-Aids-Konferenz in Bangkok hat am Samstag eine Mahnwache im Fürstenhof des Wiener Museumsquartiers stattgefunden. Der Veranstalter, das "Österreichische Aktionsbündnis gegen HIV/Aids", forderte die Regierung und die Pharma-Industrie auf, ihre Verantwortung im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit wahrzunehmen.

Seit Entdeckung des HI-Virus haben sich weltweit mehr als 60 Millionen Menschen angesteckt. Aids bedroht die Entwicklung und Lebenschancen in wirtschaftlich benachteiligten Ländern, so das "Österreichische Aktionsbündnis gegen HIV/Aids". Vor allem Kinder und Frauen seien am stärksten davon betroffen. Die Initiative forderte daher etwa eine "angemessene Bereitstellung von zusätzlichen Finanzmitteln für wirksame Präventionsprogramme" und einen weltweit "uneingeschränkten Zugang zu überlebenssichernden Medikamenten".

In der "Nacht der Solidarität" im Fürstenhof waren viele österreichische und internationale Gäste vertreten. Nach Grußbotschaften des ÖGB, des Caritaspräsidenten Franz Küberl und des Evangelischen Oberkirchenrates Michael Bünker wurde der von den Teilnehmern eine große Kerzenkette in Form einer Aids-Schleife entzündet. Auch Blumen wurden als Zeichen der Solidarität mit den weltweit 42 Mio. mit dem Virus infizierten Menschen niedergelegt. (APA)

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