Palästinensischer Ministerpräsident verurteilt Anschlag

12. Juli 2004, 21:51
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Korei gegen jede Verschlimmerung der Lage

Ramallah - Der palästinensische Ministerpräsident Ahmed Korei hat den terroristischen Bombenanschlag an einer Bushaltestelle in Tel Aviv verurteilt. Die Palästinenser sprächen sich gegen jede Tat aus, die die Situation verschlimmere, sagte Korei am Sonntag in Ramallah. Die "Al-Aksa-Märtyrerbrigaden" hatten sich zu dem Bombenanschlag bekannt, bei dem eine Frau ums Leben kam und bis zu dreißig Menschen verletzt wurden. Die Brigaden sind eine Splittergruppe aus radikalen Elementen der Fatah-Organisation von Korei und Präsident Yasser Arafat, die sich jeder Kontrolle durch die Fatah-Führung entziehen.

Das von der UNO-Vollversammlung in Auftrag gegebene Gutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH) in Den Haag, laut dem die israelische Sperranlage im besetzten Westjordanland völkerrechtswidrig ist, nannte Korei eine "weise und gerechte" Entscheidung. Die Palästinenser würden zu allen notwendigen Maßnahmen greifen, damit sie umgesetzt werde. (APA/dpa/Reuters)

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