Fischer und Pröll trafen sich zu erstem Gespräch in der Hofburg

9. Juli 2004, 22:08
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"30 Minuten über die Zukunft und null Sekunden über die Vergangenheit gesprochen"

Wien - An seinem ersten offiziellen Arbeitstag hat Bundespräsident Heinz Fischer heute, Freitag, den niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll (V) in der Hofburg empfangen. Ursprünglich hätten die beiden Politiker beim Hauptstadtfest in St. Pölten aufeinandertreffen sollen. Die Veranstaltung wurde aber wegen des Todes von Thomas Klestil abgesagt.

"Ausgezeichnetes Gesprächsklima"

Nach einem etwa halbstündigen Vieraugen-Gespräch betonte Fischer, man habe "30 Minuten über die Zukunft und null Minuten über die Vergangenheit" geredet. Beide Politiker hoben das "ausgezeichnete Gesprächsklima" hervor. "Ich werte das als sehr große Geste der Wertschätzung gegenüber dem Bundesland Niederösterreich", kommentierte Pröll den Empfang durch den Bundespräsidenten.

"Pünktlich wie die Uhr"

Nach einer sehr freundschaftlichen Begrüßung (Fischer zu Pröll: "Pünktlich wie die Uhr"), wurde hinter verschlossenen Türen auch die Verkehrsproblematik in der Ost-Region thematisiert. Dies sei, so Pröll, vor allem deshalb von großer Bedeutung, weil Fischer in Kürze die Nachbarländer Ungarn und Slowakei besuchen werde. Die dahingehende Unterstützung durch den Bundespräsidenten wertete Pröll als "sehr wichtig".

Abschließend versicherten sich beide, regelmäßigen Kontakt zu pflegen. Den heute, Freitag, abgesagten offiziellen Niederösterreich-Besuch in St. Pölten will Fischer "in nächster Zeit" nachholen. Der Landeshauptmann sprach diesbezüglich eine Einladung aus. (APA)

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    "Pünktlich wie die Uhr": Präsident Fischers Begrüssung für Erwin Pröll fiel recht freundschaftlich aus.

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