Ugandische Rebellen überfallen Dörfer

12. Juli 2004, 11:43
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Lord's Resistance Army soll mindestens hundert Menschen getötet haben

Kampala - Ugandische Rebellen haben offenbar im Südsudan in mehreren Dörfern ein Blutbad angerichtet. Kämpfer der Rebellengruppe Lord's Resistance Army (LRA) hätten sechs Dörfer überfallen, mindestens hundert Bewohner getötet und rund 15.000 Menschen in die Flucht getrieben, berichteten am Freitag das lokale Oberhaupt der anglikanischen Kirche, Paul Yugusuk, und sudanesische Rebellen.

Die blutigen Angriffe um die Stadt Madgwi seien zwischen 25. und 27. Juni verübt worden. Wegen der Abgeschiedenheit der betroffenen Orte wurden die Berichte aber erst jetzt bekannt. Die LRA-Rebellen kämpfen seit rund 18 Jahren in Norduganda gegen die Regierung von Präsident Yoweri Museveni. (APA/AP)

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