Fliegerbombe im Internet angeboten

16. Juli 2004, 10:37
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"Ein Erbstück meines Opas, der sich von diesem Stück nicht trennen konnte"

Eine "Original Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg" hat eine 27-Jährige aus Ennigerloh in Nordrhein-Westfalen im Internet zur Versteigerung angeboten und damit die Polizei in Aktion versetzt. Die junge Frau warb mit dem Versprechen: "Sie bieten auf ein Erbstück meines Opas, der sich von diesem Stück nicht trennen konnte. Wir, also meine Mutter und ich, wollen sie nicht einfach wegwerfen und hoffen, auf diesem Wege einen verantwortungsvollen Käufer zu finden, der mit diesem Stück umzugehen weiß."

45,50 Euro

Wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz nahm die Polizei Ermittlungen auf. Als sie die Anbieterin ermittelt hatte, hatte die "Bombe" allerdings schon für 45,50 Euro den Besitzer gewechselt. Durchsuchungsaktionen brachten allerdings eine Entwarnung. Bei der "Fliegerbombe" handelte es sich lediglich um die Messing-Hülse einer derartigen Granate. Sprengstoff oder irgendwelche Zünder waren nicht vorhanden. Das Weltkriegs-Souvenir diente als Boden-Blumenvase. (APA)

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