Fälle von Kiwi-Allergie nehmen zu

11. Juli 2004, 11:30
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Die Südfrüchte wurden an 300 Allergikern getestet

Southampton - Kiwis lösen weit häufiger als bisher angenommen allergische Reaktionen aus. Besonders betroffen sind Kinder, die bereits andere Allergien haben, wie eine Studie der Universität Southampton ergab. Typische Symptome sind demnach Entzündungen im Mund, Schwellungen an Lippen, Zunge und Gesicht sowie Erbrechen. In schwereren Fällen drohen Atemnot und ein lebensbedrohlicher Schock.

Die Wissenschafter hatten die Südfrüchte an 300 Allergikern ausprobiert. Von den höchstens fünf Jahre alten Kindern reagierten fast drei Viertel allergisch auf Kiwis. Dagegen wurde nur bei 20 Prozent der Erwachsenen eine solche Unverträglichkeit festgestellt. Die Wissenschafter halten es für möglich, dass die Zunahme von Lebensmittelallergien in den vergangenen Jahren in dem vermehrten Konsum von Kiwis begründet liegen könnte. Weitere Studien sollen dies nun klären. (APA/AP)

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