Von der Herzoperation zurück ans Mikro

9. Juli 2004, 15:03
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Kaum einen Monat Ruhepause will sich David Bowie nach dem Eingriff gönnen

London/Hamburg - Nach seiner Notoperation am Herzen in Hamburg erholt Rockstar David Bowie (57) sich derzeit im Kreis seiner Familie in New York. "Ich kann es kaum erwarten, wieder auf den Beinen zu sein und zu arbeiten", zitierte ein Sprecher den Weltstar am Freitag in London. Nach deutschen Medienberichten litt Bowie an einer akuten Herzgefäßverstopfung. Im Hamburger Krankenhaus St. Georg setzte Chefkardiologe Karl-Heinz Kuck dem britischen Musiker mit Hilfe eines Ballon-Katheters einen so genannten Stent ein, eine Gefäßstütze aus Edelstahl.

Zunächst hatte Bowie nach den Angaben mit Verdacht auf einen eingeklemmten Schulternerv nach einem Auftritt am 25. Juni beim "Hurricane"-Festival im niedersächsischen Scheeßel einen Arzt besucht. Dann wurde die verstopfte Arterie entdeckt. Bowie sagte die restlichen elf Termine seiner Europatournee ab und wurde in das Krankenhaus eingeliefert. Anfang dieser Woche habe Bowie die Klinik wieder verlassen können, hieß es weiter.

Nach Angaben von Bowies Pressesprecher will der Musiker schon im kommenden Monat wieder zum Mikrofon greifen. Der Einsatz einer solchen Gefäßstütze ist seit vielen Jahren in Krankenhäusern Routine und wird gemeinhin unter örtlicher Betäubung ausgeführt. Bowie zeigte sich zutiefst enttäuscht darüber, dass er die Europatournee abbrechen musste. "Ich bin total genervt, weil die vergangenen zehn Monate dieser Tour so (...) fantastisch waren", sagte der Star nach den Angaben. (APA/dpa)

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