Tauziehen um "Klimt-Villa" in Hietzing

14. Juli 2004, 10:03
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Gedenkstätte wurde in der Nationalratssitzung von der "Liste der zu veräußernden Objekte der Republik" genommen worden

Wien - Die "Klimt-Villa" in Wien-Hietzing ist in der Nationalratssitzung nicht auf die "Liste der zu veräußernden Objekte der Republik" genommen worden.

Der Verein Gedenkstätte Gustav Klimt bezeichnete das als "Zwischenerfolg". Der Verein kämpft um den Erhalt des Gebäudes als Gedenkstätte. Man will es gemeinsam mit einer Stiftung vom Bund kaufen. Allerdings erwarb bereits im Jänner eine Investorengruppe das Haus.

Die Investoren beteuern, das Andenken an Klimt wahren zu wollen. Klimt hatte in dem Haus in der Feldmühlgasse sein letztes Atelier eingerichtet, das Haus wurde aber von ihm weder entworfen noch künstlerisch gestaltet. (aw, DER STANDARD Printausgabe 9.7.2004)

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