Alpbacher Technologiegespräche zu "Grenzen, Brücken, Gemeinsamkeiten"

15. Juli 2004, 10:42
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Vom 26. bis 28. August im Rahmen des Europäischen Forum Alpbach

"Grenzen, Brücken, Gemeinsamkeiten" stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Alpbacher Technologiegespräche, die vom 26. bis 28. August im Rahmen des Europäischen Forum Alpbach in dem Tiroler Bergdorf veranstaltet werden. Auch heuer werden wieder hochkarätige Teilnehmer zu der von Austrian Research Centers (ARC), dem ORF-Radiosender Ö1 und der Industriellenvereinigung organisierten Veranstaltung erwartet. Bereits fix zum Programm der Technologiegespräche gehört "Junior Alpbach" für jugendliche Teilnehmer.

Für die Technologiegespräche konnten die Veranstalter wieder eine Reihe hochrangiger in- und ausländischer Vortragender gewinnen. Dazu zählen die Nobelpreisträger Jean-Marie Lehn (Chemie 1987) und Carlo Rubbia (Physik 1984). Eröffnet werden die Technologiegespräche von ARC-Geschäftsführer Erich Gornik, Infrastrukturminister Hubert Gorbach (F) und Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (V). Das Eröffnungsreferat hält der britische Astronom Sir Martin Rees von der Royal Society London.

In den Plenarreferaten und Podiumsdiskussionen geht es u.a. um "Die Welt von Morgen", "Verantwortung für andere", "Das Know-how der Ersten Welt, Lösungsansätze der Dritten Welt: ein Vergleich der Ergebnisse", "Informationstransfer und -verarbeitung" und "Angewandte Theorie: Technik und Patientennutzen am Beispiel der molekularen Bildgebung".

Am 27. August steht außerdem ein prominent besetztes Plenum zur Wissenschaftspolitik auf dem Programm - es diskutieren unter anderem Ex-Wissenschaftsminister Caspar Einem (S), Akademie-Präsident Herbert Mang, die Mikrobiologin Renee Schroeder, der Rektor der Technischen Universität Wien, Peter Skalicky, der Präsident des Wissenschaftsfonds FWF, Georg Wick, der Vorsitzende des Rats für Forschung und Technologieentwicklung, Knut Consemüller, Siemens Österreich-Vorsitzender Albert Hochleitner, AVL List-Chef Helmut List sowie Gehrer, Gorbach und Gornik.

Die traditionellen Arbeitskreise der Technologiegespräche widmen sich heuer folgenden Themen: "Technologische Potenziale zur Erreichung der Klimaschutzziele mit oder ohne Kyoto-Protokoll-Ratifizierung", "Kohlenstoffarme Energieversorgung", "Neue Formen der Organisation: Best-Practice-Methoden des Change Management - die Kunst, den Wandel zu managen", "Grenzen überschreiten: Hürden überwinden - Disziplinen überbrücken - Kulturen überdenken", "Weltraumpolitik: eine neue strategische Herausforderung für Europa", "Von Wien nach Lissabon? Herausforderungen für die Innovationspolitik auf EU- und nationaler Ebene im Lichte des neuen EU-Aktionsplans für Innovation und den österreichischen Bestrebungen nach einer Innovationsstrategie", "Mensch und Maschine - Wechselbeziehungen in der Wissensgesellschaft", "Sicherheit und Identifikation: Biometrie - ist es vermessen zu vermessen?", "Lost in Technology? - Frauenkarrieren in Forschung und Technologie", "Herausforderungen der Wiederherstellungsmedizin", "Verkehrstelematik - Chancen für eine mobile Gesellschaft" und "MyLifeBits".

Sonderveranstaltungen drehen sich um " "Kooperationen mit Südosteuropa - Programme, Projekte, Initiativen", "The Politics of Technology: Am Primer on Innovative Developments that Governments Should Embrace to Kick-Start GNP" und "Medical Schools in the International Context - Challenges an Opportunities".

Bei "Junior Alpbach" wird versucht, den Entdecker- und Forschergeist der jungen Menschen zu wecken und zu fördern. Wissenschafter gestalten dabei gemeinsam mit Jugendlichen das Programm. Die heurigen Themen: "Sehen", "Hören", "Weltraum" und "Solar Workshop, Red Rover". (APA)

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