Telekom Austria - BA-CA-Chefanalyst rechnet fest mit Börseplatzierung

14. Juli 2004, 10:23
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17-Prozent-Verkauf durch ÖIAG entweder in nächsten zwei Wochen oder ab September - Grassers Preisvorstellung von 15 bis 16 Euro je Aktie am Markt "sicher nicht" zu erlösen

BA-CA-Chefanalyst Alfred Reisenberger rechnet fest damit, dass die Staatsholding ÖIAG ihren noch für dieses Jahr angekündigten Verkauf von 17 Prozent der Telekom Austria (TA) über die Börse umsetzen wird. "Es wird eine Platzierung kommen", sagte Reisenberger am Mittwoch vor Journalisten. Entweder werde die Transaktion in den nächsten zwei Wochen oder erst nach der sommerlichen "Saure-Gurken-Zeit" ab September durchgeführt.

Einen Verkauf an die mehrheitlich staatliche Swisscom kann sich Reisenberger - vor allem wegen der zu erwartenden politischen Widerstände - nicht vorstellen. Die von Finanzminister Karl-Heinz Grasser vergangenen Freitag ins Spiel gebrachte Preisvorstellung von 15 bis 16 Euro je TA-Aktie sei nur bei einer Übernahme möglich und "sicher nicht" am Markt zu erlösen. (APA)

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