Green bessert Angebot für Marks & Spencer nach

18. Juli 2004, 18:14
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Der größte M&S-Aktionär will Vorschlag zuzustimmen

London - Der britische Unternehmer Philip Green hat sein Angebot für die Lebensmittel- und Bekleidungskette Marks & Spencer nochmals auf nunmehr 9,1 Mrd. Pfund (13,6 Mrd. Euro) erhöht. Wie der Tycoon am Mittwoch in London sagte, ist er in seinem letzten Angebot bereit, 400 Pence pro Aktie zu zahlen. Die US-Fondsgesellschaft Brandes Investment Partners, größter M&S-Aktionär mit 11,7 Prozent, sei bereit, diesem Vorschlag zuzustimmen.

Das neue Angebot sei jedoch vom Ergebnis der Prüfung des Unternehmenswerts und der Zustimmung der Führungsriege von Marks & Spencer abhängig, sagte Green weiter. Die Ankündigung kam einen Tag, nachdem die britische Übernahmekommission Green eine Frist für ein endgültiges Angebot gesetzt hatte. Er müsse sich bis 6. August um 12.00 Uhr erklären oder seine Bemühungen für mindestens sechs Monate ruhen lassen, hatte es geheißen.

Die Übernahmeschlacht um M&S dauert nun schon seit Monaten. Bereits zwei Mal ist es M&S-Chef Stuart Rose bereits gelungen, Übernahmeversuche Greens abzuschmettern.(APA/dpa)

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