Milliarden-Monat an US-Kinokassen

12. Juli 2004, 22:20
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"Harry Potter" und "Shrek" sorgten für sensationelle Juni-Einnahmen

New York - Nordamerikas Kinobesucher haben Hollywood im Juni erstmals Milliardeneinnahmen beschert. Nach Angaben des "Hollywood Reporter" lagen die Box-Office-Einnahmen in den USA und Kanada im vergangenen Monat bei sensationellen 1,03 Milliarden Dollar (815 Mill. Euro). Das entspreche einem Plus von 14 Prozent gegenüber Juni 2003 und sogar 37 Prozent mehr als im Juni 2001.

Den Löwenanteil brachte der dritte Film über den Zauberlehrling ein: "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" erzielte 217 Millionen Dollar. Der zuvor angelaufene Trickfilm "Shrek 2" addierte im Juni 126 Millionen zu seinem Gesamtergebnis von 402 Millionen Dollar. Der Katastrophenfilm "The Day After Tomorrow" ließ im Juni mit weiteren 77 Millionen Dollar die Kassen klingeln.

Glückssträhne prolongiert

Hollywoods Glückssträhne scheint sich im Juli fortzusetzen. "Spider-Man 2" sorgte mit einem phänomenalen Sechs-Tage-Ergebnis seit Beginn des Monats für einen neuen US-Rekord. Die zweite Folge der Comicverfilmung um den Spinnenmann spielte nach Studioangaben vom Dienstag seit der Premiere am vergangenen Mittwoch eine Rekordsumme von 180 Millionen Dollar in die Kinokassen.

Dem Film von Sam Raimi mit Tobey Maguire und Kirsten Dunst in den Hauptrollen kam das verlängerte Wochenende um den Unabhängigkeitstag der USA zu Gute, hieß es. Michael Moores Dokumentation "Fahrenheit 9/11" nahm seit Freitag weitere 21 Millionen Dollar ein und lag damit auf Platz zwei der nordamerikanischen Kinocharts. (APA/dpa)

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