Microsoft und EU-Kommission beraten mit Richter

13. Juli 2004, 10:57
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Thema: Streit über die Aussetzung von EU-Auflagen

Im Streit über die Aussetzung von EU-Auflagen gegen den weltgrößten Softwarehersteller Microsoft kommen EU-Kommission und Unternehmen Ende des Monats zu informellen Beratungen mit dem EU-Gericht erster Instanz zusammen.

Informelle Gespräche

In Gerichtskreisen hieß es am Dienstag, Gerichtspräsident Bo Vesterdorf werde sich am 27. Juli mit beiden Parteien zu informellen Gesprächen treffen. Ob sich daran eine förmliche Anhörung anschließe, sei noch nicht entschieden. Vesterdorf muss über Microsofts Antrag entscheiden, die Auflagen der Kommission bis zu einer endgültigen Gerichtsentscheidung darüber auszusetzen. Die EU-Kommission hatte die Auflagen Ende Juni vorerst ausgesetzt, um Vesterdorf Zeit für seine Entscheidung zu geben.

Leichter

Die Kommission hatte von Microsoft verlangt, die Einbindung von Fremdsoftware in sein Betriebssystem Windows zu erleichtern und auch Windows Versionen ohne das Multimediaprogramm Media Player zu verkaufen. Zudem soll Microsoft 497 Millionen Euro Bußgeld zahlen. (Ruters)

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