US-Vizepräsident

22. Juli 2004, 22:24
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Bei Ausfall des Präsidenten übernimmt verfassungsmäßiger Senatsvorsitzender dessen Amt

Hamburg - Der Vizepräsident der USA hat laut Verfassung den Vorsitz im Senat, der zweiten Kammer des Parlaments. Seine große Stunde schlägt, wenn der Präsident ausfällt, an dessen Stelle er dann mit der gesamten Machtfülle rückt. So geschehen 1945, als Harry S. Truman für den verstorbenen Franklin D. Roosevelt einsprang und 1963, als Lyndon B. Johnson die Geschäfte des ermordeten John F. Kennedy übernahm. Schließlich ersetzte Gerald Ford 1974 den wegen der Watergate-Affäre zurückgetretenen Richard Nixon.

Spielraum

Vom Präsidenten hängt in der Regel ab, wie viel politischen Spielraum er seinem Stellvertreter lässt. So gilt der Einfluss von Richard "Dick" Cheney an der Seite seines Präsidenten George W. Bush als beträchtlich. Er brachte langjährige Erfahrungen als Stabschef im Weißen Haus und Verteidigungsminister mit und galt bald als eine Art Premierminister. (APA/dpa)

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