SUN in der Java-Zwickmühle

15. Juli 2004, 10:39
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Partnerfirmen wollen Java als Open Source - Der Konzern selbst ziert sich aber noch

Die Diskussionen rund um Java - und vor allem der möglichen Veröffentlichung als Open Source - wollen nicht abreißen. So kam es auch im Rahmen der letzte Woche abgehaltenen JavaOne-Konferenz zu heftigen Wortgefechten zwischen Open Source-BefürworterInnen und denen, die für die Beibehaltung der Closed Source-Variante eintreten.

Widerparte

Im Großen und Ganz lassen sich die Fronten dabei recht deutlich festmachen, während die Partnerfirmen von SUN und andere Java-BenutzerInnen für eine Open Source-Variante eintreten, kommen vor allem aus der Firma des Herstellers selbst Bedenken. Vor allem die Gefahr einer Aufspaltung der Code-Basis wird dabei als Argument gegen die Öffnung des Quellcodes angeführt, so meint einer der Entwickler, James Gosling, dass sich bei Linux durch die unterschiedlichen Distributionen immer wieder Kompatibilitätsprobleme entstünden.

Druck

Erhöht wurde der Druck auf SUN wohl auch durch die Veröffentlichung der freien .Net-Implementation Mono, die sich aufmacht im Open Source-Bereich Java den Rang streitig zu machen, wenn keine Gegenmaßnahmen von SUN ergriffen werden. (red)

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