"Multiorganversagen"

7. Juli 2004, 00:10
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Experte: Überlebenschance bei 50 Prozent

Wien - Das "Multiorganversagen", also der Ausfall der lebenswichtigen Organe, ist die Folge des Versagens eines einzelnen, erklärte der Vorstand der Universitätsklinik für Anästhesie und Intensivmedizin am Wiener AKH, Prof. Dr. Michael Zimpfer, im Gespräch mit der APA. Der menschliche Körper sei auf das Zusammenspiel der Organe "angewiesen wie ein Orchester". Abhängig von der Ursache liege die Überlebenschance bei 50 Prozent. "Kommt eine Infektion dazu sinkt diese Rate rapide. Je mehr dazu kommt, desto schwieriger wird es."

Sollte das Gehirn oder die Leber ausfallen, ist diese Funktion nicht ersetzbar, sagte Zimper: "Der Hirntod ist immer mit schwersten Störungen aller Organe verbunden." Lunge, Niere oder Herz könnten durch Maschinen unterschiedlich gut ersetzt werden. v

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