Bandbreiten-Turbo für Linux-Cluster

16. Juli 2004, 12:30
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Neue File-Sharing-Lösung unter Lustre von HP

Der US-amerikanische IT-Gigant Hewlett-Packard hat eine File-Sharing-Lösung vorgestellt, die auf einer neuen Linux-Clustering-Technologie basiert und die parallele Verteilung von Dateien ermöglicht. Mit dem Storage Scalable File Share (SFS) lassen sich laut HP Cluster-Bandbreiten gemeinsam nutzen und im Vergleich zu typischen Linux-Clustern auf das bis zu Hundertfache steigern.

Technologie

SFS basiert auf der Storage-Grid-Architektur und nutzt die Linux-Clustering-Technologie Lustre. Lustre entstand als Gemeinschaftsentwicklung von HP, dem US-amerikanischen Energieministerium (DoE) und dem Unternehmen Cluster File Systems. Mit SFS können Anwendungen die gesamten Speicherressourcen als ein einziges Dateisystem erfassen, unabhängig von der Anzahl der verwendeten Server oder Speicherkomponenten.

Aufbau

SFS besteht aus Standard-basierten HP ProLiant Servern und HP Storage Works Disk Arrays und soll ein Höchstmaß an Sicherheit bieten. Stabile und redundante Komponenten schützen vor Hardwareausfällen und Fail-over- und Recovery-Features sorgen laut HP für zusätzliche Sicherheit. Einige der weltweit leistungsfähigsten HPC-Umgebungen laufen bereits mit Lustre. So setzen die Universität Karlsruhe (TH) bei ihrem Hochleistungs-Cluster und das Pacific National Labaratory (PNNL) des US-amerikanischen Energieministeriums bereits auf Lustre. (pte)

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