Wertvolles georgisches Fresko in Jerusalem beschädigt

12. Juli 2004, 22:05
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Teile des Porträts ausgekratzt

Jerusalem - In einem griechisch-orthodoxen Kloster in Israel ist ein jahrhundertealtes georgisches Fresko beschädigt worden. Das Mauerbild zeigt den georgischen Volksdichter Schota Rustaweli, der einst im Jerusalemer Kreuzkloster lebte. Wie der georgische Botschafter Rewas Gatschetschiladse am Montag sagte, wurden Teile des Porträts ausgekratzt. Die Beschädigung sei am Samstag entdeckt worden.

Das Fresko sei ein bedeutender Teil der georgischen Geschichte, sagte Gatschetschiladse. Das Außenministerium in Tiflis schrieb nach dem Vorfall an die UNESCO und das griechische Außenministerium. Das im elften Jahrhundert erbaute Kreuzkloster gehörte zunächst zur georgisch-orthodoxen Kirche. Seit dem 16. Jahrhundert ist es im Besitz des griechisch-orthodoxen Patriarchats. (APA/AP)

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