Bocal des Dissidenten

19. Juli 2004, 19:50
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Boris Charmatz und die Kunst der Schule

Der französische Choreograf Boris Charmatz gehört zu den großen Dissidenten im Tanz. Seine Werke sind zu sperrig für den Mainstream und zu poetisch für die Analytiker unter seinen Kollegen.

Seit zwei Jahren widmet Charmatz sich der künstlerischen Forschungsarbeit, so auch bei dem pädagogischen Projekt Bocal, das im Vorjahr bei ImPulsTanz begonnen hat, seither in verschiedenen Städten fortgesetzt wurde und nun in Wien abgeschlossen wird. Fünfzehn Künstler aus verschiedenen Sparten haben versucht, das Lehren und Lernen infrage zu stellen und neue Methoden zu erfinden.

Charmatz: "Es ist eine Schularbeit für, über und gegen die Schule. Die Schule als Kunstobjekt." Ergo bieten die "Bocalisten" nun T.P., eine Performance-Ausstellung, und eine ordentliche Party. (DER STANDARD, Printausgabe, 6.7.2004)

Von
Helmut Ploebst

"Bocal: T.P." im Arsenal am
17. und 18. 7., 18.00
  • "Bocal" lehrt: Wer Tanz studiert, ist kein 
Würstchen 
im Glas.
    foto: moulene

    "Bocal" lehrt: Wer Tanz studiert, ist kein Würstchen im Glas.

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