Amtsübergabe Fischers neu geregelt

6. Juli 2004, 19:08
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Auf protokollarische Notwendigkeiten reduziert

Wien - Auf die protokollarischen Notwendigkeiten reduziert worden sind die Angelobung und die Amtsübernahme Heinz Fischers als neuer Bundespräsident am Donnerstag. Nicht stattfinden werden die eigentlich zur Verabschiedung von Thomas Klestil angesetzte gemeinsame Festsitzung des Nationalrates und des Bundesrates, das von Fischer geplante Fest der Bevölkerung am Heldenplatz sowie ein Empfang Fischers. Es bleiben die Angelobung Fischers in der Bundesversammlung, ein erster Besuch der Bundesregierung beim neuen Bundespräsidenten sowie ein kurzer militärischer Akt am Heldenplatz, hieß am Dienstag auf Anfrage der APA aus dem Büro Fischers.

Die Angelobung durch die Bundesversammlung, die von den Abgeordneten des National- und des Bundesrates gebildet wird, ist nunmehr für 10.15 Uhr angesetzt. Vorgesehen sind kurze Reden der Präsidenten der beiden Kammern des Parlaments, Anna Elisabeth Haselbach (S) und Andreas Khol (V). Geplant ist auch eine Rede Fischers.

Kurz nach 11.00 Uhr wird Fischer dann offiziell in der Hofburg einziehen. Um 13 Uhr empfängt er dort die Bundesregierung. Diese wird dem neuen Bundespräsidenten den Rücktritt anbieten, den Fischer nicht annehmen wird.

Als letzter Akt des Amtsantritts folgt ein militärischer Akt am Heldenplatz. Nach dem Abspielen der Bundeshymne soll Fischer die Front der Garde abschreiten, vorgesehen sind weiters Kranzniederlegungen am äußeren Burgtor.

Ein für den Nachmittag vorgesehener Empfang Fischers wurde abgesagt. (APA)

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