Drahtlose Bande

11. Juli 2004, 21:09
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Ultra-Wideband (UWB): zur Übermittlung von Funksignalen mit sehr großen relativen Frequenz-Bandbreiten. Diese belegen in der Regel mindestens 500 MHz und damit um den Faktor 100 mehr als der neue Mobilfunkstandard UMTS.

UMTS (Universal Mobile Telecommunication System): ermöglicht theoretisch Datenübertragungsraten von zwei Mbit/s - und damit erheblich mehr als herkömmlichen Handynetze.

Bluetooth: drahtloser Funkstandard für den lokalen Bereich, verbindet ohne Sichtkontakt Mobiltelefone, Headsets, Freisprecheinrichtungen oder PDAs untereinander bwz. mit dem PC; auch zur Verbindung von Modem, Tastatur oder Kameras mit dem Computer.

Wireless LAN (Wireless Local Area Network): Als WLAN bezeichnet man lokale Netze, die - üblicherweise mit Laptop und Karte - einen mobilen Zugang ermöglichen. Über öffentlich zugängliche drahtlose Netze, so genannte Hotspots, können Nutzer ins Internet, in E-Mail und Firmennetzwerke gelangen. Die Datenübertragungsraten liegen bei elf Mbit/s (Standard IEEE 802.11a) oder 54 Mbit/s (Standard IEEE 802.11b).

Wimax (Worldwide Interoperability for Microwave Access): Wimax ist ein neuer Funkstandard, der Reichweiten von 50 Kilometern sowie Transferraten von 70 Mbit/s erreichen soll. Er ähnelt dem bisher weit gehend erfolglosen Richtfunk. (jokl/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 5. 7. 2004)

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