Mozilla profitiert von Internet Explorer-Problemen

12. Juli 2004, 14:51
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Downloads der Open Source-Software haben sich verdoppelt - Auch US-Heimatzschutz- ministerium rät zur Verwendung eines alternativen Browsers

Auch wenn Microsoft sich bemüht mit einem eiligen Update den Imageschaden, der durch die zahlreichen in den letzten Wochen aufgetauchten schweren Sicherheitsprobleme beim Internet Explorer entstanden ist, zu begrenzen, so scheint sich die AnwenderInnenschar immer mehr nach Alternativen umzuschauen. So haben sich die Downloadzahlen des Open Source Produkts Mozilla in den letzten Tagen verdoppelt, dies berichtet das Magazin Wired.

Warnungen

Entgegen den üblichen 100.000 gab es in der letzten Woche im Schnitt mehr als 200.000 Downloads pro Tag, dies ist wohl auch eine Konsequenz der momentan allerorten zahlreich auftauchenden Umstiegsaufrufe. So hatte mit dem CERT des US-Heimatschutzministeriums auch eine der angesehenste Sicherheitsinstitutionen zum Wechsel des Browsers geraten.

Probleme

Eines der größten Probleme des Internet Explorers dürfte wohl gerade seine Allmacht im Browsermarkt sein, mit einer kolportierten Verbreitung von 95 Prozent eignet sich das Produkt als optimale Angriffsplattform. Aber auch grundlegende architekturelle Probleme erleichtern AngreiferInnen das Leben, darunter die tiefe Integration in das Windows-Betriebssystem, die Verbindung zu ActiveX sowie mangelnde Sicherheitseinstellungen. (red)

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