Wien: Tangente nach Unfall gesperrt - 30 km Stau

5. Juli 2004, 18:47
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Weit reichende Behinderungen nach Kollision im Stadlauer Tunnel - Kein Weiterkommen auf den Südeinfahrten

Wien - Ein Unfall im Stadlauer Tunnel hat am Montag eine Totalsperre der Wiener Südosttangente (A23) notwendig gemacht. Im Frühverkehr waren lange Staus bis über die Stadtgrenzen hinaus die Folge: Zwischenzeitlich reichte die Blechschlange mehr als 30 Kilometer weit vom Unfallschauplatz im Tunnel bis auf die Südautobahn (A2) bei Guntramsdorf zurück, berichtete der ÖAMTC.

Um 8.10 Uhr wurde die Sperre laut ARBÖ aufgehoben. Die Staus lösten sich langsam auf. "Sie reichen jetzt noch immer bis zur Wiener Stadtgrenze", sagte ein Sprecher. Der ÖAMTC sprach von stundenlangen Verzögerungen für die Autofahrer.

Gegen 6.30 Uhr waren ein Lkw, ein leerer Bus und ein Pkw im Stadlauer Tunnel Richtung Norden kollidiert. Die Pkw-Lenkerin wurde leicht verletzt. Gegen 7.30 Uhr standen die Kolonnen vierspurig bis nach Guntramsdorf zurück. Auch auf allen Zufahrten zur A23 (Ostautobahn A4, Donauuferautobahn A22) sowie auf den Ausweichstrecken (Triester Straße, Laxenburger Straße) kam der Verkehr zum Erliegen.

Umfangreiche Stauungen

Der Kolonnen wurden über die A22, Donauuferautobahn, umgeleitet. Binnen kürzester Zeit baute sich ein umfangreicher Stau auf, der durch den Frühverkehr rasch anwuchs. In Richtung Süden kam es kurz darauf beim Knoten Kaisermühlen zu einem weiteren Unfall, der die mittlere Spur blockierte und auch dort für Stau sorgte.

Innerstädtisch sorgte der Montag-Frühverkehr für Verzögerungen. So standen die Fahrzeuge laut ARBÖ auf der Unteren Donaustraße zwischen Franzensbrücke und Rotundenbrücke auf Grund von Überlastung still. (APA)

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ÖAMTC

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