Haubner: "An Regierungsarbeit ändert sich nichts"

5. Juli 2004, 15:26
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Strache hatte noch nicht das "zweifelhafte Vergnügen" mit Schüssel zu plaudern - Haubner will Aussage nicht kommentieren

Wien - Die neue FPÖ-Chefin Ursula Haubner will nicht jede einzelne Aussage, "die irgendwann gefallen ist", kommentieren. Anlass für diese Festlegung im Ö1-"Morgenjournal" vom Sonntag waren Aussagen ihres Stellvertreters Heinz Christian Strache und von Volksanwalt Ewald Stadler. Strache meint in der am Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil", er habe noch nicht das "zweifelhafte Vergnügen" gehabt, mit Bundeskanzler ÖVP-Chef Wolfgang Schüssel zu plauder.

Strache wörtlich: "Ich habe zu ihm kein persönliches Verhältnis. Ich habe in meinem Leben noch nie das zweifelhafte Vergnügen gehabt, mit ihm zu plaudern."

"An Regierungsarbeit wird sich nichts ändern"

Zur künftigen Zusammenarbeit mit der ÖVP betonte Haubner, "an der Regierungsarbeit wird sich nichts ändern". Die FPÖ wolle freilich in jenen Punkten, wo sie mit dem Ergebnis noch nicht zufrieden sei, entsprechend weiter verhandeln. "Ich möchte auch mit einer Legendenbildung aufräumen, die da immer sagt, gerade auch bei unseren Funktionären, dass die FPÖ immer von der ÖVP über den tisch gezogen wird." Und: "Wir sind sehr hartnäckig." (APA)

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    Zwar bleibe laut Haubner die FPÖ bei ihrem Regierungskurs, aber dort, wo die Partei mit dem Ergebnis noch nicht zufrieden sei, werde entsprechend weiter verhandelt.

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