Grasser sieht keine Eile bei Telekom-Verkauf

9. Juli 2004, 10:59
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Ein "konstruktiver und intensiver Nachdenkprozess" ist am Laufen

Finanzminister Grasser hat es mit dem Verkauf der restlichen Bundesanteile an der Telekom Austria nicht eilig. Immerhin sei ein Preis von 15 bis 16 Euro je Telekom-Aktie nach Ansicht mehrere Investmenthäuser "realistisch", so Grasser. Am Zug sei aber ÖIAG.

"Konstruktiver und intensiver Nachdenkprozess"

Über einen weiteren Verkauf der Telekom Austria sei seines Wissens ein "konstruktiver und intensiver Nachdenkprozess" am Laufen. Über seine Einschätzung eines möglichen Verkaufs an die schweizerische Swisscom ließ Grasser bewusst keine Prioritäten erkennen. Er wies aber darauf hin, dass laut Privatisierungsauftrag österreichische Interessen beim Verkauf so gut wie möglich zu berücksichtigen seien.

Die ÖIAG hat Anfang Mai den Verkauf von weiteren 17 Prozent der Telekom Austria an institutionelle Investoren beschlossen. Dieser Verkauf soll noch im heurigen Jahr erfolgen, der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest. Derzeit hält die Staatsholding noch 47,2 Prozent an der TA, 5 Prozent davon hat die ÖIAG schon über eine Wandelanleihe platziert. (APA)

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