Appell aus Kärnten: "Gemeinsames Ziel"

4. Juli 2004, 17:37
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Landesparteichef Strutz gibt sich optimistisch, dass es am Parteitag zu keinen "Flügelkämpfen" kommen wird

Klagenfurt - Einen Tag vor dem mit Spannung erwarteten Sonderparteitag der FPÖ in Linz hat der freiheitliche Kärntner Landesparteichef Martin Strutz eindringlich zur Gemeinsamkeit aufgerufen. Ein Neustart für die FPÖ werde nur gelingen, wenn sich alle Betroffenen "dem gemeinsamen Ziel unterordnen und auch persönlich zurücknehmen". Strutz appellierte deshalb an alle verantwortlichen Führungskräfte in der Partei, "das gemeinsame Ziel vor Eigeninteressen zu stellen".

Der Landesparteiobmann bekräftigte, dass die FPÖ-Kärnten "voll hinter der designierten Parteiobfrau Ursula Haubner und ihrem Personalpaket steht". Man unterstütze Haubner und die von ihr vorgeschlagenen Stellvertreter, da die Parteichefin das uneingeschränktes Vertrauen der Kärntner Freiheitlichen genieße.

Der Kärntner Landeschef gab sich aber optimistisch, dass es auf dem Parteitag zu keinen "Flügelkämpfen" kommen werde. Linz werde vielmehr "ein Zeichen der Stärke der FPÖ und ein Neustart in organisatorischer Hinsicht" werden. (APA)

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