Grasser in Jubelstimmung

19. Juli 2004, 16:45
4 Postings

Finanzminister: Keine andere Regierung hat mehr für die Wiener Börse gemacht - Steuerreform gibt zusätzlichen Antrieb

Wien - Nachdem der Wiener Börsen-Leitindex ATX am Freitag im Frühhandel erstmals seit seiner Einführung vor 13 Jahren die 2.000 Punkte-Marke geknackt hat, ist auch bei Finanzminister Karl-Heinz Grasser Jubelstimmung aufgekommen: "Die heutige Erfolgsmeldung belegt den Erfolg der offensiven Kapitalmarktstrategie der österreichischen Bundesregierung seit dem Jahr 2000 auf eindrucksvolle Art und Weise: Der ATX hat sich seither nahezu verdoppelt."

Durch den Aufholprozess der Wiener Börse profitiere der österreichische Wirtschaftsstandort, da zusätzliches Kapital neue Investitionen ermögliche und damit Arbeitsplätze geschaffen und gesichert würden, betonte Grasser in einer Mitteilung zu seiner heutigen Pressekonferenz in Wien. "Das Erreichen der 2.000 Punkte ist nicht nur für die Wiener Börse, sondern auch für die gesamte österreichische Wirtschaft eine Erfolgsmeldung."

Börsenumsatz fördert BIP

Je höher der Börsenumsatz, desto höher seien BIP- und Investitionswachstum, beruft sich der Finanzminister auf eine Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS). Die Studie besage, dass eine Verfünffachung des Börseumsatzes das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,4 Prozent bzw. um 850 Mio. Euro pro Jahr erhöhe und die Zahl der Arbeitslosen jährlich um 0,6 Prozent oder 21.000 Personen verringere.

"Keine Regierung zuvor hat so viele positive Impulse für die Wiener Börse gesetzt, wie diese", lobte Grasser. "Nun macht sich dieses Engagement mehr als bezahlt - seit 2002 hat sich der Börseumsatz verdreifacht."

Er führte das seit dem Jahr 2000 verfolgte Privatisierungsprogramm der Regierung, die neu eingeführte Mitarbeitervorsorge, die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge, aber auch die Nominierung eines Kapitalmarktbeauftragten an. Zusätzlichen Antrieb für den Finanzplatz Österreich sieht Grasser auch in den Maßnahmen der großen Steuerreform 2004/05.(APA)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Grasser: "Das Erreichen der 2.000 Punkte ist nicht nur für die Wiener Börse, sondern auch für die gesamte österreichische Wirtschaft eine Erfolgsmeldung."

Share if you care.