Haubner wird Stadler nicht als FP-Vize vorschlagen

2. Juli 2004, 17:26
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Tor für eine konstruktive Zusammenarbeit "sehr weit offen"

Wien - Bei der Sitzung der FP-Parteispitze ist am Donnerstag Abend ein Wahlvorschlag für die stellvertretenden Parteiobleute beschlossen worden. Die designierte FPÖ-Obfrau Ursula Haubner sagt ein einer kurzen Stellungnahme, ihr Vorschlag werden von allen neun Landesparteien unterstützt. Volksanwalt Ewald findet sich laut Haubner auf diesem Vorschlag nicht.

Und Haubner betonte weiter: die Berufung von Stadler zum Generalsekretär habe sie nie vorgeschlagen, sie sei in der Sitzung daher "kein Thema" gewesen. Gleichzeitig versicherte die Staatssekretärin: "Das Tor für eine konstruktive und neueZusammenarbeit (mit Stadler, Anm.) ist sehr weit offen." Wie diese Zusammenarbeit aussehen könnte, wollte Haubner am Freitag mit Stadler persönlich besprechen.

Wen Haubner nun in Linz aber als ihre Stellvertreter vorschlagen wird, das wollte sie nach der Sitzung nicht sagen. Dies werde sie zuerst den am Freitag in Linz tagenden Parteigremien mitteilen.

Laut Haubner wird Stadler, der ja kein Parteitags-Delegierter ist, dennoch am Parteitag reden dürfen: "Wir sind eine sehr demokratischePartei und das Rederecht wird jedem zugestanden." (APA)

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    Haubner wird Stadler nicht als ihren Vize vorschlagen, das Tor zur Zusammenarbeit sei jedoch offen

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