Van der Bellen: "Am Samstag wird bei der FPÖ gar nichts gelöst werden"

2. Juli 2004, 17:25
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Grüner Bundessprecher bezeichnet Gorbach als "Vizekanzler auf Abruf"

Bregenz - Das Jubiläum "20 Jahre Grünes Vorarlberg" in Erinnerung an den erstmaligen Einzug der Grünen mit dem Bregenzerwälder Bauern Kaspanaze Simma in den Vorarlberger Landtag nützte Alexander Van der Bellen am Donnerstag in Bregenz für bundespolitische Anmerkungen. Den aus Vorarlberg stammenden Infrastrukturminister Hubert Gorbach (F) nannte der Grüne Bundessprecher einen "Vizekanzler auf Abruf". Wenn Ursula Haubner FPÖ-Chefin werde, müsse sie auf Sicht auch Vizekanzlerin werden. "Unklarheiten verträgt die FPÖ-Hierarchie nicht", argumentierte Van der Bellen.

Beim FPÖ-Parteitag am Samstag in Linz werde "gar nichts gelöst werden". Ob Ewald Stadler nun stellvertretender Parteiobmann werde oder nicht, sei irrelevant. Der umstrittene Volksanwalt suche sich auf alle Fälle eine politische Präsentationsplattform. Die große Regierungspartei ÖVP sage nichts zu diesem FPÖ-"Theater", bedauerte der Grüne Bundessprecher und meinte, "rein technisch überlebt diese Regierung so lange, wie der freiheitliche Club überlebt". (APA)

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