Gräber des Koguryo-Reiches werden UNESCO-Kulturerbe

7. Juli 2004, 12:05
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Auch die russische Wrangel-Insel, der grönländische Ilulissat-Fjord und der tropische Regenwald von Sumatra werden aufgenommen

Bonn/Seoul - Erstmals wird Kulturschätzen in Nordkorea der Status eines UNESCO-Welterbes der Menschheit verliehen. Das entschied das Welterbekomitee der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) in Suzhou (China), wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap am Donnerstag berichtete. Danach wurden Gräber und alte Hauptstädte des Koguryo-Königreiches (37 v. Christus bis 668), die sich in Nordkorea und im Nordosten Chinas befinden, in die Liste des schützenswerten Weltkulturerbes aufgenommen.

Aufgenommen wurden neben den Koguryo-Überresten als Naturschätze auch das arktische Naturreservat um die russische Wrangel-Insel, der grönländische Ilulissat-Fjord und der tropische Regenwald von Sumatra. Ebenfalls zum Welterbe erklärte die UNESCO die Vulkane der Karibikinsel Saint Lucia und die für seine vielfältige Pflanzenwelt berühmte Cape Floral Region in der südafrikanischen Kap-Provinz. (Apa)

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