T-Online-Internetkunden seit heute offline, Mitbewerber bedeckt

1. Juli 2004, 14:24
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Kooperationspartner UTA mit Interesse von Ex-T-Online-Kunden zufrieden - Telekom Austria will sich nicht äußern

Seit Mittwoch hat T-Online Österreich seinen

Internet-Zugangsdienst eingestellt. Nach Eigenangaben lief die

Abschaltung der Kunden und die eventuelle Übergabe an die Mitbewerber

"nach Plan". Beim größten Alternativen Anbieter UTA, der mit T-Online

einen Kooperationsvertrag zur Übernahme der Kunden abgeschlossen

hatte, zeigt mach sich ebenfalls zufrieden. Wie viele der geschätzten

200.000 T-Online-Kunden übernommen wurden, wollte die UTA mit Hinweis

auf Vertragsklauseln aber nicht verraten.

"Das Interesse war sehr hoch"

"Das Interesse an einem Umstieg war sehr hoch", so UTA-Sprecher

Martin Halama auf Anfrage. Rund 40 Prozent der gewechselten

Kunden seien demnach Breitband-Nutzer. Beim Marktführer Telekom Austria wollte man weder Zahlen nennen noch verraten, ob die

Ex-T-Online-Kunden nun bei der Telekom Breitband- oder

Schmalbandnutzer sind.

"Nicht die kritische Masse erreicht"

Den Rückzug vom Internet-Zugangsmarkt - das

T-Online-Portalgeschäft wird weiter betrieben - begründete die

Österreich-Tochter der Deutschen Telekom damit, dass "nicht die

kritische Masse an Kunden erreicht wurde". Wie der neue

T-Online-Österreich-Chef Martin Bilek - seine Vorgängerin Alexandra

Reich wechselte in das Management der UTA - Anfang Juni erklärte,

wäre das Ziel "die Entbündelung der Endkunden und die Etablierung von

raschen Breitband-Internetanbindungen" gewesen. Der Konzern habe aber

"zu wenige 'Schmalbandkunden' gewinnen können, um sie anschließend

ins (gewinnträchtigere, Anm.) Breitband-Internet zu migrieren".(APA)

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