Österreichische Malerei-Veteranen auf Sommerfrische

5. Juli 2004, 22:39
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Arnulf Rainer-Schau im "Musee Chagall" in Nizza, "Utopien auf Papier" von Hermann Nitsch im Frankfurter Städel-Museum

Paris/ Frankfurt/Main - Zum ersten Mal seit 1984 findet in Frankreich wieder eine Ausstellung des österreichischen Malers Arnulf Rainer statt. Unter dem Titel "Peintures/Surpeintures 1995-2003" sind im "Musee national biblique Marc Chagall" bis zum 25. Oktober rund 100 bisher in Frankreich noch nie gezeigte Werke Rainers zu sehen. Die letzte Einzelausstellung des Österreichers hatte vor 20 Jahren im Pariser Centre Pompidou stattgefunden.

Zu sehen sind in Nizza nach Angaben der Organisatoren rund 20 Bilder der Serie Engel und Sterne sowie etwas mehr als 80 "Übermalungen" biblischer Bilder. Alle Werke entstanden zwischen 1995 und 2003. Ziel der Ausstellung ist es nach Angaben der Organisatoren, den in Frankreich noch weitgehend unbekannten Künstler einem breitem Publikum näher zu bringen.

Utopien bis 5. September

Seine blutigen Theateraktionen haben Hermann Nitsch bekannt gemacht, das zeichnerische Werk kennen nur Eingeweihte. Nun zeigt die Graphische Sammlung des Frankfurter Städel-Museums Nitschs "Utopien auf Papier". Die meisten Arbeiten stehen im Zusammenhang mit seinem "Orgien Mysterien Theater". Die Skizzen, Entwürfe oder Pläne für die Spektakel mit nackten Menschen und toten Tieren dokumentiert das Städel in Fotos und Filmen. Die Ausstellung ist bis zum 5. September zu sehen. (APA/dpa)

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