Schüssel sieht "Mentalitätsproblem"

8. Juli 2004, 15:44
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Für den Kanzler handelt es sich um einen "besonders unnötigem Streik"

Wien - Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V) hat am Mittwochabend den heutigen Streik der Postbus-Bediensteten gegen die Teilprivatisierung ihres Unternehmens verurteilt. Bei der Präsentation des Wirtschaftsberichts 2003 bezeichnete er den Streik als "besonders unnötig". Der Kanzler ortete ein "Mentalitätsproblem".

Schüssel meinte, dass Streiks auch zu einer Schwächung des Wirtschaftsstandortes führen könnten. Das wüßten auch viele Gewerkschafter. Man müsse daher in Österreich ein "anderes Klima entwickeln" und "die Mentalität aufbrechen". Das gelte vor allem für den öffentlichkeitsnahen Bereich, meinte Schüssel. (APA)

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