GPA-Frauen fordern kürzere Arbeitszeiten

16. Juli 2004, 11:30
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Mehrarbeit verstärkt Doppelbelastung

Wien - Die Forderung nach einer Ausweitung der Arbeitszeit richtet sich vor allem gegen die Interessen von berufstätigen Frauen, so die Vereinigung der Frauen in der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), die sich damit gegen eine Arbeitszeit-Verlängerung ausspricht. "Stattdessen brauchen wir eine Arbeitszeitverkürzung und Modelle, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen", erklärt die Vorsitzende der GPA-Frauen, Erika Helscher, am Mittwoch in einer Pressemitteilung.

Zudem dürfe es bei einer Verkürzung der Arbeitszeit nicht zu Lohneinschnitten kommen. Eine Ausweitung der Arbeitszeit würde es für Frauen noch schwieriger machen, die doppelte Belastung durch Beruf und Haushalt zu bewältigen. Dadurch bestehe die Gefahr, dass Frauen stärker als bisher aus ihren Vollzeit-Jobs hinausgedrängt würden, heißt es weiter.(APA)

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