"Die Sturmflut": Harald Schmidt wird nicht Helmut Schmidt spielen

1. Juli 2004, 10:50
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"Harald Schmidt geht ab Oktober privat auf große Reise und kann nicht dabei sein"

Harald Schmidt, bis Dezember 2003 als Lästermaul der Nation in Diensten des Privatsenders Sat.1, wird nicht für die Katastrophenverfilmung "Die Sturmflut" zur Verfügung stehen. Seine Managerin Sigrid Korbmacher bestätigte eine Meldung von "Focus Online", dass er ab Oktober nicht an den Dreharbeiten teilnehmen werde. "Harald Schmidt geht ab Oktober privat auf große Reise und kann nicht dabei sein", sagte Korbmacher.

Dem 46-Jährigen hatte das Drehbuch für den RTL-Zweiteiler vorgelegen, nach dem er in die Rolle des Hamburger Innensenators Helmut Schmidt zur Zeit der Hamburger Sturmflut (1962) hätte schlüpfen sollen. Die Dreharbeiten beginnen im Oktober. Die Ausstrahlung könnte noch 2005 erfolgen. Fest steht bislang das Engagement von Götz George, Ottfried Fischer, Hannelore Elsner, Elmar Wepper, Nadja Uhl, Benno Fürmann und Heiner Lauterbach.

Reihe von historischen Verfilmungen

Die rund acht Millionen Euro teure "Sturmflut" gehört laut Produzent Nico Hofmann von der Firma Teamworx zu einer Reihe von historischen Verfilmungen, die er in der kommenden Zeit für das TV produziert will. Zu den anderen Stoffen zählen "Der Feuersturm" (ZDF) über Dresden im Januar 1945, "Die große Flucht" (ARD) zum Ende des Zweiten Weltkriegs aus Ostpreußen und "Die Luftbrücke" nach Berlin, die für Sat.1 vorgesehen ist.

"Die Sturmflut" soll in Hamburg, Hannover und Bremen gedreht werden. Rund 1,3 Millionen Euro will Hofmann in Spezial-Effekte investieren. Dabei werden die Deiche nicht in Hamburg brechen, sondern in speziell zu diesem Zwecke aufgebauten Studios in München. (APA/dpa)

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