Amnesty kritisiert Folter von Kindern in Syrien

1. Juli 2004, 16:50
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Mehr als 20 jugendliche Kurden seit März im Gefängnis

Beirut - Die Menschenrechtsorganisation amnesty international (ai) hat Syrien am Dienstag vorgeworfen, mehr als 20 Kinder in Gefängnissen zu foltern. Die Organisation sei "sehr beunruhigt" über Berichte, wonach die im März festgenommenen kurdischen Kinder im Alter von 14 bis 17 Jahren körperlich misshandelt und seit Monaten in Einzelhaft gehalten würden, erklärte ai in einer Stellungnahme, die der Nachrichtenagentur AP in Beirut zuging.

Die Kinder wurden während Unruhen im März festgenommen. Bei den blutigen Auseinandersetzungen zwischen Syrern kurdischer und arabischer Abstammung wurden 25 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt. Nach Angaben syrischer Menschenrechtsgruppen sind wegen angeblicher Beteiligung an den Unruhen noch immer hunderte Kurden inhaftiert. (APA/AP)

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