Paneuropäische Werbe-Selbstregulierungscharta unterzeichnet

19. Juli 2004, 16:42
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Europäische Werbewirtschaft setzt einen Schritt gegen Werbeverbote

Die Europäischen Vertreter der Werbewirtschaft, der Industrie und der Medien haben jüngst im Rahmen eines "Werbe-Selbstregulierungs-Gipfels" in Brüssel eine Resolution zur Unterstützung der Werbeselbstkontrolle in Europa unterzeichnet. Der Fachverband Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) vertrat dabei die heimischen Kommunikations- und Werbeagenturen. Industrie und Medienverbände waren bei der Unterzeichnung durch ihre europäischen Dachverbände repräsentiert.

Gemeinsame Prinzipien für ethische Werbung

Im Mittelpunkt der Resolution stehen gemeinsame Prinzipien für ethische Werbung für den gesamten Europäischen Binnenmarkt und die Implementierung funktionierender Selbstregulierungsysteme in allen europäischen Ländern.

"Die Europäische Kommission hat nämlich die Kommunikationsbranche aufgefordert, ein effektives und transparentes System der Selbstregulierung der Werbung in den 25 Mitgliedsstaaten umzusetzen", so Walter Ruttinger, Obmann des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), zur Genesis der Charta: "Wir haben das pro-aktiv in Form eines europäischen Schulterschlusses getan, bevor uns etwas aufoktruiert wurde."

"Effizienteste Maßnahme"

"Funktionierende Selbstregulierung ist die effizienteste Maßnahme gegen die drohenden Werbeverbote und geplanten Einschränkungen in den Bereichen unlauterer Wettbewerb und Dienstleistungdirektive. Denn nur 0,1 Prozent der europäischen Werbekampagnen geben Anlass zu Beschwerden und Rufen nach generellen Regulierungen", betont Konrad Maric, Beauftragter des Fachverbandes Werbung für internationale Kontakte. (red)

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