Gericht bestätigt Milliarden-Nachzahlung

6. Juli 2004, 11:18
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Russischer Ölkonzern muss Steuern in Höhe von 3,4 Milliarden Dollar nachzahlen - Pleite droht

Moskau - Der angeschlagene russische Ölkonzern Yukos muss nach einem Gerichtsurteil 3,4 Mrd. Dollar (2,8 Mrd. Euro) an Steuern nachzahlen. Damit bestätigte ein russisches Gericht am Dienstag die Forderungen der Regierung nach Steuernachzahlungen für das Jahr 2000.

Zusammenbruch droht

Yukos hatte zuvor angekündigt, sollte das Gericht die sofortige Zahlung der Steuergelder verlangen, führe dies zum Zusammenbruch des Konzerns. An den Finanzmärkten war bis zuletzt über eine außergerichtliche Einigung spekuliert worden. Dies hatte eine Vertreterin des Steuerministeriums am Morgen aber ausgeschlossen. Yukos-Großaktionär Michail Chodorkowski steht derzeit wegen Betrugs- und Steuerhinterziehungsverdacht ebenfalls vor Gericht. (APA/Reuters)

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