Kein Ende für "Tatort"-Kommissarin Lena Odenthal in Sicht

6. Juli 2004, 13:39
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Dienstälteste Ermittlerin feiert mit "Gefährliches Schweigen" am 18. Juli (SWR) das Jubiläum

"Tatort"-Kommissarin Lena Odenthal alias Ulrike Folkerts hängt auch nach 15 Jahren die Dienstmarke nicht an den Nagel. "Die Zuschauer haben sich mit Lena angefreundet. Die Figur gefällt mir sehr gut", sagte Schauspielerin Ulrike Folkerts anlässlich ihres "Dienstjubiläums" am Dienstag in Ludwigshafen. An ein Ende der Rolle sei nicht zu denken. Mit "Gefährliches Schweigen" wird am 18. Juli der Geburtstag gefeiert. Seit dem vergangenen Montag dreht der Südwestrundfunk (SWR) in Ludwigshafen außerdem die neueste Folge "Hand in Hand".

"Ich würde gerne mal die Seiten wechseln"

Trotz ihrer "Tatort"-Treue möchte sich Folkerts nicht auf die Rolle der Ermittlerin festlegen lassen. "Ich würde gerne mal die Seiten wechseln und eine fiese Mörderin spielen", erklärte die Schauspielerin. In Frage kämen auch eine Komödie oder ein Engagement am Theater. "Alles, nur keine Kommissarin", sagte Folkerts zu ihren Plänen.

Als Folkerts in die Rolle der Lena Odenthal schlüpfte, war sie die einzige Frau als "Tatort"-Kommissarin. Inzwischen ist sie die dienstälteste Ermittlerin. An der Figur der Lena Odenthal schätzt Folkerts nach eigenen Angaben, auch mal anecken zu können und nicht zu glatt zu sein. Der Erfolg des "Tatorts" basiere vor allem auf seiner Realitätsnähe, meint die Schauspielerin. Ohne mehr Gewalt zu zeigen, würden auch immer mehr heikle und brisante Themen in den Krimis verarbeitet. (APA/dpa)

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